31 July 2010

troglodyten [troglodytes] - written last fall

so streiche die schattenmorellen zurück in den busch
weich die stiele die blätter noch regenfeucht und nicht
ein einziger feuerstein für vor die höhle man singt sich
zu zweit in den schlaf übt die wandmalereien die speere
das schaf das den speeren entkommt . man hat sich 
verlaufen im eigenen tal aber wie das erklären -
da war keine fackel gesteckt da gab es nicht spuren von
bären nur vor allen wänden den funken nachsehen sie suchen
die muster in die sie sich wenden . wo wuchs diese 
plötzliche höhle und aus wessen händen glimmt licht / 



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[rough translation:

troglodytes

so push the morellos back into the bush soft
the pedicals moist of the rain still the leaves and
not one single flint stone to rub by the cave and
one sings one another to sleep drawing murals
the spears and the sheep that outrun them . one loses 
her way in her very own valley but how to explain that -
there was no torch and no traces of bears just
the standing in front of those walls watching sparks
going up in a turning of ornaments . where did that cave
grow so suddenly out of whose hands glows that light /   ]

5 comments:

Stephan said...

witzig, ich hab vor kurzem eins geschrieben, das auch mit 'so streiche...' anfing. habs aber später geändert. finde deins sehr schön by the way....:-)

annina said...

Ach, echt? Wie/ worum ging's denn? Und danke für das Kompliment! LG

Stephan said...
This comment has been removed by a blog administrator.
annina said...

Tolles Gedicht! Das mag ich gerne!

Stephan said...

vielen lieben dank :-)