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19 October 2014
05 July 2014
ONTO TORONTO – Toronto's first Berlin-Style Poetry Collective
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Annina
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16:41
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Labels: milestones, optimistic, poetry
04 June 2014
better late than never
This fall, my bilingual German/English poetry collection will be published by SPRUNGTURM Verlag in Cologne. It will contain recent unpublished poetry as well as fully revised, updated and freshly translated older work. I'm working on the manuscript right now and am obviously very excited. The title is still to be decided upon. I'll keep you posted.
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Annina
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18:45
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Labels: milestones, own work, poetry, translation
24 March 2013
Blog Birthday
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Annina
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23:20
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23 January 2013
24 October 2012
schlaggemeinschaft
dass ich dich als hämisches kind kannte
trinken wir sekt bis du mir
in den uterus lachst und
als krönung des abends
werfen wir hungrige katzen
zwischen den hochhäuserdächern
der stadt hin und her über vögel
die leblos im zaun hängen bevor
sie berglöwen werden
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Annina
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20:05
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12 July 2012
06 December 2011
subject / eject
um dich her geklebt und du hast
es hat dich darin erhoben und nicht
oder doch ganz von mir fort bewegt
ich habe dir und ihm und dem gerede
über die kaskaden in das helle blau
des himmels nachgeschaut hatte der
frau und ihren besten worten mehr als
sichinluftauflösen zugetraut so stehn
und staun kann ich unendlich lang mit
nassen füssen zwischen pflanzen kann
im endlosstrom aus abschied alle denkfehler
umtanzen strudelwirbel niederstampfen habe
das gerät an dir verflucht ach hätte ich ach
hätte ich das mit der liebe bloß niemals versucht.
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Annina
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23:00
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02 December 2011
überland
die nachrichtenstrudel als klebmasse
zuckerig um das bein gedreht
mag das leben gerettet sein
zuckt es noch zuckert es rot
aus den lippen am nervenrand
kühl liegt das andere ich starr
zum einschlupf bereit nein
noch ist es nicht hergebbar
ist diese weitwegge sternfahrt
nötiger als alle marse aus
ungeduld vorfreude landung
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Annina
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21:22
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11 November 2011
ich lese mal wieder dasselbe
hier geht es zu den details, der eintritt kostet 3€.
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Annina
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22:29
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16 October 2011
el mecanismo de estar acá - i'll be reading on wednesday
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Annina
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Labels: events, own work, translation
08 September 2011
if only i knew how to write its beginning
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Annina
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22:59
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13 July 2011
Eat, pray, läster - Sinnsuche am Wörthersee
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| Foto: Ich gemacht, auf dem Wörthersee |
Jedes Jahr verpasse ich die Lesung des Siegertextes. Manchmal aus Versehen wie damals bei Tilmann Ramstedt, meistens aber absichtlich wie dieses Mal im Falle Maja Haderlap: Nach ganzen drei Sätzen ihres Textes setzte ich meine Prioritäten auf eine kalte Gurkensuppe auf dem Klagenfurter Benediktinerplatz. Und das, obwohl ich diesen Jahrgang für einen besseren als beispielsweise den letzten hielt. In aller Regel finde ich zehn von vierzehn vorgetragenen Texten schlecht, im Sinne von: wirklich überhaupt nicht gut genug. Wenn das das Beste ist, was die deutschsprachige Gegenwartsliteratur zu bieten hat, sollte man Sperrbegriffe einführen, alle Fäkalwörter zum Beispiel, deren Verwendung die AutorInnen mindestens für die nächsten zehn Jahre daran hindert, ein Buch zu publizieren, oder sie nach Amerika schicken, damit sie dort lernen, wie gute Dialoge zu schreiben sind.
Und obwohl die Juroren beteuern, stets das „Neue“ zu suchen, stellen sie doch immer nur das Alte zur Diskussion. Es gewinnt zu oft der Ich-erzählte Bericht, am liebsten aus der Perspektive eines Kindes. Aus Liebe zur Kärtner Landschaft könnte ich mit der Entscheidung, der Haderlap diesen Preis zu verleihen, vielleicht leben, aber ich bin am Freitagmorgen zu der absolut unumstößlichen Überzeugung gekommen, dass der mit Abstand beste Text des Jahres von Linus Reichlin verfasst wurde – der es damit nicht einmal auf die Shortlist geschafft hat. Trotz eines erzählerischen Talents, das die Mehrheit der Jury, mit Verlaub, erblassen lassen müsste.
Richard Kämmerlings sieht das auch so, aber vermutlich vor allem aus zu seinem aktuellen Buch passenden marketingtechnischen Gründen. Und sogar die automatische Literaturkritik der Riesenmaschine um Kathrin Passig, selbst Bachmann-Preisträgerin, hat allein anhand vorgefertigter Kriterien erkannt, wem Ruhm und Ehre gebührt hätte; manchmal sind Maschinen kluger Menschen eben doch klüger als kluge Menschen: Reichtum für Reichlin!
Die zweite große Verfehlung neben der Nichtbeachtung Reichlins war die Vernichtung der Antonia Baum, die vermutlich besser in Lumpen und mit kahl rasiertem Schädel angetreten wäre. Hübsche, talentierte junge Frauen scheinen dem Establishment noch immer so suspekt (übrigens sind dies auch Ausschlusskriterien der riesenmaschinellen Auswertung), dass der Unheilsbringer Hubert Winkels, dessen Ruf Antonia Baum gefolgt war, unter einem Donnergrollen aus Hormonstaugerüchten zusammenzucken musste. Ein mutiger Rettungsversuch der Autorin ist in der Online-Ausgabe der FAS abrufbar: Wie ich einmal vorlas.
Der Einzige, dem ich seinen Preis so richtig gönne, ist Steffen Popp, ein Lyrikerkollege aus alten Zeiten und außerdem ein wahrer Stipendiums- und Preismagnet. Trotz seines nölenden Vortrags wurde Steffen Popp der zweite Preis verliehen, der womöglich sogar besser ist als der erste. Es bleibt einem jede Menge Öffentlichkeitsarbeit erspart, und man kann sich schneller wieder ent-arrogantisieren.
Auch Thomas Klupp, der mir aus einer früheren Begegnung sehr nett in Erinnerung geblieben ist, wird sich hoffentlich von seinem Publikumspreis für einen viel zu effekthascherischen Text erholen. Neider munkeln, dass ihm diese Ehre lediglich aufgrund seiner guten Vernetzung unter Gleichaltrigen anheim gefallen sei, was das Prozedere eher zu einem Beliebtheitswettbewerb verkommen ließe. Nicht missverstehen, ich habe sein Debüt Paradiso wirklich sehr gerne gelesen. Warum nur immer diese lachergeile Ficken-Fotze-Kotze-Parabel, die heutzutage nicht nur alle Lesebühnen-, sondern auch alle Coming of Age-Texte ruiniert wie eine einzige Diddl-Maus eine komplette Wohnungseinrichtung?
In der Tat ist Lästern das A und O einer Veranstaltung wie derjenigen in Klagenfurt. Ohne Lästerei keine Jury-Besprechungen, keine journalistischen Kommentare wie dieser, keine Konkurrenz. Selten gibt es Gelegenheit, mit so vielen Experten dieselben Texte zu diskutieren, und noch seltener ist zu erwarten, dass alle Beteiligten dabei einer Meinung sind. Der Sinn einer solchen Veranstaltung kann daher nicht sein, zarte kreative Seelen in Watte zu packen, sondern liegt im Gegenteil darin, das sich selbst erhaltende System aus Autoren, Juroren, Verlegern und Agenten in Frage zu stellen. Und zwar mit Menschen und Texten, die zum Lästern so was von einladen – aus welchen Gründen auch immer.
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Annina
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13:03
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Labels: commentaries, events
10 April 2011
vorankündigung: ohne poem keine competition!
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Annina
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02 April 2011
relaunch poetenladen
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Annina
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Labels: along general lines
24 March 2011
happy 4th birthday, WOAW
WOAW turns four today. that makes me happy, even though i haven't been spending much time here lately. a lot of my attention has been devoted to girls can blog, probably because it's less of a niche product and more of an allround good cause.
obviously, the downside of occupying myself mostly with gcb is that the better part of my creative energy is dedicated to "digital social work" as opposed to poetry. it's a typical dilemma known to writers: i love doing x [i.e. painting], but if i do too much of it, there'll be no juices left for writing. most of us choose less x and more writing.
with gcb, most of the work to be done, though, is writing: posts, emails, comments. proper blogging also involves a fair bit of reading. i love it. yet while i have received great support and appreciation of what i have accomplished with gcb, i also get frequent questions regarding the lack of new material of both prose and poetry. i have been asked why my novella hasn't been published in spite of good reviews, nor a poetry collection with any of the usual publishers, and why i haven't devoted more time and effort to get either.
first easy answer: because i can't have my finger in every pie. i like where i'm at right now with gcb. second, more difficult answer: because i would rather keep my poetry to myself than be on the knocker and beg people to print it!
i have undertaken one sole attempt when a friend of mine alerted me to the fact that her publisher was looking for female poets especially. i emailed the person in charge and asked whether that was true. needless to say, i never received an answer and have thus decided that that was that.
with WOAW around for four years now, i am fairly positive that plenty of people in positions to publish a poet's work are aware of what i do. by now, many of them know my writing. event organizers and editors alike. if they decide to ignore me, so be it. i am over mailing in poems to magazines that publish only work of people their editors have slept with (and trust me, turnover is high!). but i do accept that these are the rules of the game; maybe not so much the sex, but the ass-kissing for sure. i am sorry to say that i have lost interest in what used to be the soul of this blog: my curiosity about up and coming german poets, especially those of berlin. in my opinion, most current poetry has become interchangeable and obsolete, save a few glorious exceptions, so i have stopped working for that crowd's acceptance. i have stopped reading their work. i have stopped going to readings.
you might think i'm jealous. well, i have never been the jealous type. naturally, i, too, would like to see my novella in print or have my own poetry collection, which poet wouldn't? but not at the price of dignity and boredom.
throughout this recent development, WOAW has remained to be my loyal, patient companion. as have my readers. like last year, the year before, and the year before that, i'd like to thank each and every single one of you for stopping by or following my RSS feed.*
to your loyalty and our next years together!
thanks. annina
* if you wonder what an RSS feed might be, try this explanation.
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Annina
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18:04
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Labels: along general lines, doubtful, milestones
18 March 2011
13 March 2011
BOOKS bags: kurt, astrid & max
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| kurt |
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| max |
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| astrid |
benannt sind die taschen übrigens nach astrid lindgren, kurt vonnegut und max frisch, die allesamt bücher geschrieben haben, die ich sehr schätze.
* so bereits geschehen bei magda, die wir der bloggerin magda albrecht zu verdanken haben.
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Annina
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10:38
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Labels: milestones
12 March 2011
lyrikerin im tv
die fragen des moderators sind übrigens nicht, wie auf der facebook seite von kookbooks moniert, bescheuert, sondern berechtigt: nicht nur ihr gedicht, auch eine dichterin wird sich dem kontext entsprechend verändern, in dem sie veröffentlicht wird. für's verständnis, aber auch für's geld, das es in solchen fällen ausnahmsweise gibt.
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Annina
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10:19
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Labels: commentaries
07 March 2011
gierstabil
ihr druckfrischer lyrikband gierstabil, ein "suchendes fegen in scherben", ist demnächst bei luxbooks für teuer geld - in worten zwanzig zacken - käuflich.
empfehlenswert, weil: grundoriginell.
außerdem ist katharina eine kluge frau.
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Annina
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12:24
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Labels: poetry














